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Storytelling – Wie man Mitarbeiter mit Geschichten für die Veränderung gewinnt

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Ein Veränderungsprojekt ist nur erfolgreich, wenn es von den Betroffenen getragen wird. Um diese für das Projekt zu gewinnen hat sich eine Methode entwickelt, die von Menschen schon seit Jahrhunderten praktiziert wird, um ihre Zuhörer zu begeistern: Das Storytelling. Doch kann diese Methode wirklich halten, was sich viele Experten von ihr versprechen?

Warum man mit Geschichten Menschen erreicht

Sie könnten sich jetzt fragen, ob sich der Aufwand lohnt, sich eine Geschichte als Metapher für die Veränderung zu überlegen. Ob die Betroffenen darauf wirklich eingehen. Ob nicht eine einfache Rundmail mit den Projektdetails ausreicht. Die Bedeutung des Storytellings liegt in den Emotionen der Betroffenen. Wandel löst ganz unterschiedliche Gefühle aus. Der Eine hat Angst um seinen sicheren Arbeitsplatz während der Andere im Neuen eine Chance für seine Karriere wittert. Vermitteln Sie mit einer lebhaften Geschichte ein Zusammenhörigkeitsgefühl, ein gemeinsames Ziel. Die Veränderungsbereitschaft wird deutlich zunehmen. Nehmen Sie alle erlebten Ängste und negativen Emotionen in Ihre Geschichte auf und zeigen Sie, dass die Veränderung etwas Erstrebenswertes für Sie bereithält. Stellen Sie komplexe Wirkungszusammenhänge Ihres Projektes so einfach dar, dass jeder die Hintergründe versteht. Unsicherheit schürt die meisten (unbegründeten) Ängste.

 

Eine gute Geschichte ist oftmals die beste Art, Wissen zu vermitteln. [Thomas H. Davenport, Laurence Prusak]

 

 

Wie man eine Geschichte schreibt, die die Zuhörer mitreißt

  1. Ansprache der Sinne
    Eine Geschichte wird lebhaft, in dem Sie eine Geschichtenwelt malt, die Atmosphäre durch den Stimmklang und die Lautstärke verdeutlicht und Emotionen der Protagonisten durch Mimik und Gestik vermittelt.

  2. Bewusst gewählte Kernbotschaft
    Der erste Satz muss „sitzen“. Die ganze Geschichte muss an der Kernaussage ausgerichtet sein, um den Zuhörer nicht zu irritieren.

  3. Persönliche Bedeutung für Zuhörer herstellen
    Die Zuhörer müssen sich mit den Protagonisten identifizieren können. So entsteht die Möglichkeit, sie den Wandel in einer unkritischen Umgebung selbst erfahren zu lassen – also auch alle Chancen, die damit einhergehen und ihr persönlicher Nutzen.

Fazit

Die aktive Unterstützung des sogenannten "Faktor Mensch" stellt immer noch die größte Herausforderung in Veränderungsprojekten dar. Ihre zentrale Bedeutung für den Projekterfolg wird oftmals erst erkannt, wenn das Vorhaben durch Widerstände zum Erliegen kommt. Daher lohnt es sich, über den eigenen Schatten zu springen und eine Geschichte zu schreiben. Denn damit trifft man die Betroffenen - egal welchen Fachbereichs - da, wo sie letztendlich am empfänglichsten sind: Im Herzen.


Erstellt von: Stefanie Albrecht


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