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Zukunftsfähige Lieferketten - Nachhaltigkeit als strategischer Erfolgsfaktor

Versorgungsengpässe, politische Unsicherheiten, neue ESG-Regeln: Die Anforderungen an globale Lieferketten steigen stetig. Was bedeutet das für das Supply Chain Management in Industrieunternehmen? Melanie Oltmanns, Managerin für Supply Chain Management and Sustainability Concepts bei PROTEMA, und Michal Říha, Senior Manager und Mitglied der Geschäftsleitung, geben im Interview Einblick, wie Unternehmen Nachhaltigkeit, Transparenz und Resilienz intelligent verbinden.

 

Whitepaper: Nachhaltigkeit als strategisches Unternehmensziel

 

Was sind aktuell die größten Herausforderungen für Lieferketten?

Melanie Oltmanns: Die Komplexität hat massiv zugenommen. Lieferketten müssen heute nicht nur kosteneffizient, sondern auch nachhaltig, transparent und widerstandsfähig sein. Gleichzeitig wachsen die regulatorischen Anforderungen, etwa durch das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz oder die geplante EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeit in der Lieferkette.

Michal Říha: Hinzu kommt der Druck aus dem Markt. Kunden und Investoren erwarten belastbare ESG-Konzepte. Wer hier nur auf kurzfristige Compliance setzt, verspielt langfristige Chancen. Nachhaltigkeit ist kein Zusatz, sondern ein strategischer Erfolgsfaktor, der Innovation fördert, Risiken senkt und langfristig Wettbewerbsfähigkeit sichert.

 

Was macht eine nachhaltige Supply Chain aus Ihrer Sicht aus?

Melanie Oltmanns: Sie integriert ökologische, soziale und ökonomische Kriterien entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Rohstoff bis zum Recycling. Es reicht nicht, CO2 zu bilanzieren. Entscheidend ist, dass Unternehmen ihre Liefernetzwerke gesamthaft analysieren und Risiken frühzeitig erkennen.

Michal Říha: Genau hier setzt der End-to-End-Ansatz an: Wir schaffen durchgängige Transparenz über alle Prozessstufen. Das ist die Basis für professionelles Risikomanagement und eine gezielte Steuerung. Es geht darum, Frühwarnsysteme zu etablieren, alternative Szenarien zu simulieren und resiliente Strukturen aufzubauen.

 

 

Nachhaltigkeit ist kein Zusatz, sondern ein strategischer Erfolgsfaktor, der Innovation fördert, Risiken senkt und langfristig Wettbewerbsfähigkeit sichert.
 

 

 

Welche Werkzeuge nutzen Sie dafür in der Praxis?

Melanie Oltmanns: Zum Beispiel unseren Quick Check auf Basis des SCOR-Modells. Damit lassen sich Lieferketten strukturiert analysieren und Optimierungspotenziale sichtbar machen – von Durchlaufzeiten über Emissionen bis hin zur Performance einzelner Partner. Innerhalb weniger Tage erhalten Unternehmen ein klares Bild.

Michal Říha: Darauf bauen wir dann gezielte Maßnahmen auf: etwa Multiple-Sourcing, Nearshoring oder den Aufbau alternativer Transportwege. Gleichzeitig geht es um den Einsatz digitaler Tools – von Simulationen bis zu KI-basierten Frühwarnsystemen. Wichtig ist, dass diese Lösungen in ein integriertes Managementsystem eingebettet sind.

 

Welche Rolle spielt die Zusammenarbeit mit Lieferanten?

Michal Říha: Eine zentrale. Wer nur auf Preis und Verfügbarkeit achtet, wird langfristig Probleme bekommen. Zukunftsfähige Lieferketten beruhen auf Partnerschaften, nicht auf kurzfristigem Verdrängungswettbewerb. Vertrauen, Transparenz und ein gemeinsames Verständnis von Verantwortung sind entscheidend.

Melanie Oltmanns: Deshalb setzen wir auf offene Dialoge, Audits und gemeinsame Weiterentwicklung. Lieferanten sind nicht nur Risikofaktor, sondern auch Innovationspartner. Wenn sie frühzeitig eingebunden werden, lassen sich neue Anforderungen besser umsetzen. Nachhaltigkeit entsteht im Zusammenspiel.

 

 

Wer seine Lieferketten ganzheitlich, digital und nachhaltig aufstellt, gewinnt mehr als nur Stabilität – er schafft die Grundlage für widerstandsfähige, transparente und effiziente Netzwerke.
 

 

 

Was ist Ihr abschließender Rat für Unternehmen, die ihre Supply Chain zukunftssicher aufstellen wollen?

Melanie Oltmanns: Nachhaltigkeit muss in der Unternehmensstrategie verankert sein – nicht im Nachhaltigkeitsbericht. Es braucht klare Ziele, operative Umsetzungspläne und die Bereitschaft, Prozesse grundlegend zu hinterfragen.

Michal Říha: Wer seine Lieferketten ganzheitlich, digital und nachhaltig aufstellt, gewinnt mehr als nur Stabilität – er schafft die Grundlage für widerstandsfähige, transparente und effiziente Netzwerke.

 

Fazit

Wer seine Lieferketten ganzheitlich, digital und nachhaltig aufstellt, gewinnt mehr als nur Stabilität. Die Verbindung von strategischer Planung, datengetriebener Analyse und partnerschaftlicher Zusammenarbeit schafft die Grundlage für widerstandsfähige, transparente und effiziente Netzwerke. Unternehmen, die Nachhaltigkeit als festen Bestandteil ihrer Organisation verankern, handeln nicht nur verantwortungsvoll, sondern sichern sich auch in einem komplexen, dynamischen Umfeld langfristig ihren Erfolg.

 

Mehr zum Thema: Supply Chain Strategie und Optimierung

Mehr zum Thema: Risikomanagement, Supply Chain und Nachhaltigkeit

 

Stärken Sie die Zukunftsfähigkeit Ihrer Lieferkette durch nachhaltige und strategische Führung. Wir unterstützen Sie mit praxisnaher Expertise bei der erfolgreichen Umsetzung. Kontaktieren Sie uns – wir freuen uns auf  Ihre Anfrage.

 

 


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