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PROTEMA strukturiert Chemiewerk

Chemiewerk

PROTEMA wurde im Jahr 2015 von Orion Engineered Carbons (OEC, ehemalig Degussa) beauftragt einen Masterplan 2030 für den Standort Köln-Hürth auszuarbeiten. Es sollte ein zukunftsorientiertes, innovatives aber realistisches Konzept erarbeitet werden.

Nach dem intensiven Kennenlernen der Prozesse galt es zunächst unabhängig von den sonstigen Restriktionen ein Ideal-Layouts, und in einem weiteren Schritt realistische Konzepte zu erarbeiten, die dem Idealzustand so nahe wie möglich kommen. Weiterhin wurden die Vor- und Nachteile der Ansätze herausgearbeitet und die Kostenbewertungen durchgeführt.

Im Besonderen Fixpunkte wie die riesigen Öltanks, Trocken- und Perlanlagen und die komplexe Verbindung der verschiedenen Prozessschritte erschwerten immer wieder die Darstellung zukunftsorientierter Konzepte.

Dass PROTEMA industriefremd war, also bisher nur wenige Kontakte zur Chemieindustrie pflegte, hatte aus der Sicht von OEC’s zwei entscheidende Vorteile. Erstens musste man sich intensiver mit den Zusammenhängen im Werk, den Fixpunkten und den Prozessen auseinandersetzen und zweitens brachte man Ideen aus anderen Branchen mit.

Ruß ist für viele Hausbesitzer meist nur das unerwünschte, schädliche Nebenprodukt der Verbrennung fossiler Rohstoffe im Kaminschacht das jährlich entfernt werden muss. Dass auch eine industriell gezielt hergestellte Variante existiert wissen nur wenige. Dieser Industrieruß (engl. carbon black) ist Grund- oder Zusatzstoff für viele Produkte die uns im Alltag umgeben und beeinflusst unter anderem die UV-Beständigkeit. Angefangen bei Druckertinte, schwarze Kunststoffe und Gummiprodukte bis hin zu tiefschwarzen Lacken. Die Rußpartikel „färben“ nicht nur sondern verändern auch die Eigenschaften der Materialien. Als Beispiel hierzu sei die Herstellung von Scheibenwischergummi genannt. Bei Verwendung der falschen Rußpartikel können diese schmieren.

Man unterscheidet bei der Herstellung drei Hauptverfahren: Furnace-Ruß, Flamm-Ruß und Gas-Ruß. Das Furnace-Verfahren ist das modernste unter ihnen und wird in riesigen Reaktoren durchgeführt, die viele Tonnen am Tag des schwarzen Grundstoffes herstellen können. Die anderen beiden Verfahren stellen die eher „historischen“ Herstellungsverfahren dar, die aber immer noch genutzt werden da sie den hochwertigeren Ruß liefern.

Alle Verfahren haben eines gemeinsam. Es wird durch die unvollständige Verbrennung der schweren Fraktionen (Öle), aus Steamcrackern oder aus der Destillation von Steinkohleteer hergestellt. Die Produktion findet üblicherweise in sehr großen Chemiefabriken mit mehreren 100.000 m² statt. Das macht es so wichtig zukunftsorientiert und vorausschauend den Standort zu planen, da hiermit hohe Investitionen über Jahrzehnte hinweg verbunden sind.

In Zusammenarbeit mit dem Kunden Orion Engineered Carbons wurden durch PROTEMA verschiedene Konzepte herausgearbeitet, gemeinsam eine finale Variante ausgewählt, ausgearbeitet und nach dreimonatigem Engagement dem Führungsgremium vorgestellt.

 

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