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Die Anzahl an Managementsystemen ist fast unüberschaubar und dementsprechend verwirrend. Eine kleine Auswahl an Managementsystemen zeigt dies deutlich: Arbeitsschutzmanagement (OHSAS 18001), Risiko- bzw. Sicherheitsmanagement (deutsches KontraG ), Datenschutzmanagement (Bundesdatenschutzgesetz), Facilitymanagement, Gebäudeschutzmanagement (Schließanlagen, Bewachung, Brandschutz usw.), Wissens- und Ideenmanagement, Marketingmanagement, Finanzmanagement, Umwelt- und Arbeitsschutzmanagement (ISO 14000).
Diese Vielzahl an Managementsystemen gilt es in der betrieblichen Praxis zu bewerten und die Bedeutung für das eigene Unternehmen herauszuarbeiten, um sie letztendlich in einem System zu verbinden. Erfolgreiche Unternehmen haben ein umfassendes und integriertes Managementsystem (IMS), das sowohl die Interessen externe Partner wie auch die unternehmenseigenen Fähigkeiten zur Entscheidungsfindung und Zielsetzung berücksichtigt.
Der Aufbau von Managementsystemen stellt allerdings eine komplexe und herausfordernde Aufgabe für Unternehmen dar. In allen Bereichen werden Prozesse konkret geplant, überwacht und verbessert. Aussagekräftige Kennzahlen, Messgrößen und Zielwerte sind dabei das tägliche Handwerkszeug. Der Gesamtrahmen und die Grundlagen sind in folgender Grafik übersichtlich dargestellt.
Das wohl bekannteste IMS ist das EFQM-Modell für Business Excellence, das die Ideen des Integrierten Managementsystems konsequent umsetzt und auch das umfassendste Managementsystem darstellt. Das Modell dient als Hilfestellung für den Aufbau und die kontinuierliche Weiterentwicklung eines umfassenden Managementsystems und bewertet den Fortschritt einer Organisation in Richtung Excellence. Die Vorteile, die dieses System in seiner Gesamtheit bietet, gehen einher mit dem Nachteil der großen und langen Einführungs- und Umsetzungsaufwände. Man könnte auch sagen „Ohne Fleiß kein Preis“.
Ein System, das ebenfalls sehr umfangreich ist, ist das Total Quality Management (TQM). Hier besteht der Vorteil, dass ein Einstieg über die Qualitätsmanagementnorm ISO 9000 erfolgen kann. Die meisten Unternehmen verfügen über eine entsprechende Zertifizierung und können darauf aufbauend das prozessorientierte TQM Managementsystem gestalten und einführen.
Bei produzierenden Unternehmen bietet sich ein Einstieg zu EFQM oder TQM auch über den Weg von Produktions- und Logistikmanagementsystemen an, die mit dem Qualitätsmanagement nach ISO 9000 verknüpft und prozessorientiert gestaltet werden können. Die Ergebnisse werden vermehrt in Produktions- und Logistiksystemen beschrieben.
Da sich alle modernen Managementsysteme an den Geschäftsprozessen orientieren, sind das Personalmanagement und das Organisationsmanagement weitere wichtige Managementsysteme die für einen Einstieg auf dem Weg zu einem Integrierten Managementsystem dienen können. In Ihnen drücken sich die Struktur und Fähigkeit aus, um mit und in Prozessen zu denken und zu handeln.
Welchen Weg Sie auch gehen möchten, gerne unterstützen unsere EFQM zertifizierten Berater Sie in der initialen Phase des Prozessmanagements oder bei der Gestaltung von Kennzahlensystemen. Wir bieten Ihnen vielfältige Expertise bei der Erzielung hoher Modellreifegrade oder Excellence-Systemen.
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